Am 30.12.2005 waren wir am bisher kältesten Tag dieses Winters am Längentaler Weißenkogl.

Beim Auto -24,5 Grad, kurz unterhalb des Gipfels -21 Grad und starker Wind.

Unter diesen Verhältnissen eine extreme Tour.

Wir haben die Querung zum Gipfel nicht mehr gemacht. War ziemlich eingeweht und die Felle haben nicht mehr gehalten, was von mir als "Wink des Schicksals" interpretiert wurde.

Nach dem starken Höhenwind hat sich die Lawinensituation sicher wieder verschärft.

Der Seeblaskogel war bereits angefahren. Im zweiten Steilstück waren deutliche Windverfrachtungen sichtbar.



Die Maske habe ich etwas zu spät aufgesetzt. Leichte Erfrierungen auf der Wange, den Zehen und Fingern.

Die Tour war unter diesen Verhältnissen ein alpines Erlebnis, aber eine Tour auf der Sonnenseite wäre gescheiter gewesen.

Fazit: Man lernt nie aus!!!!




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